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einmal ein wunderschönes Mädchen mit langem schwarzen Haar und schneeweißer Haut. Von
allen wurde es deshalb Schneewittchen gerufen. Doch Schneewittchen war nicht nur schön,
sondern auch klug. So fand sie das Palastleben ziemlich öde und lief in den Wald. Sie zog
sich die seidenen Gewänder aus und ein Lederkleidchen an, denn es war ja viel bequemer
so. Da sie nicht wiedererkannt werden wollte, färbte sie sich die Haare mit Himbeersaft
rot. Eines Tages traf sie einen wunderschönen Jüngling - nämlich Robin Hood. Zwar wurde
sie nicht seine Frau, aber er machte sie zu seiner Lady. Und als Robin Hood und Lady
Marian sind sie in die Geschichte eingegangen.... |
- ihre Kinder finden Berge doof ?
Erfinden Sie neue Märchen, suchen Sie Feen und Hexen und Wolkentiere - Phantasien und
Träumereien lassen nicht nur die Berge anders aussehen
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Kann
man mit Babys auf die Berge?
- Warum sollten Babys nicht ins Gebirge
mitgenommen werden? Kinderärzte schieben inzwischen die Meinung, dass Babys die
dünne" Höhenluft nicht vertragen, ins Reich der Märchen - wenn die Babys
gesund sind. Die Höhenanpassung von Babys, weiß man, funktioniert genauso wie die von
Erwachsenen. Schließlich wachsen in hochgelegenen Regionen (Anden, Alpen) jedes Jahr
gesunde Kinder heran. Als Faustregel gilt heute, daß Babys ohne besondere Akklimatisation
bis etwa 2.500 Meter hoch transportiert werden können. Allerdings gibt es Ausnahmen:
Rasche Seilbahnfahrten mit großen Höhenunterschieden sollten vermieden werden. Ebenso
sollte man darauf verzichten, wenn die Babys Frühchen oder erkältet sind.
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Babytransport
- Je größer die Räder des
Kinderwagens sind, desto besser kommt man über die holprigen Forstwege. Und damit bergab
nichts passiert, sollte man den Wagen mit einer Rebschnur ans Handgelenk binden. Geeignete
Buggys, Bollerwagen und Tragen
finden Sie hier. Denken Sie daran, dass im Gebirge die Temperatur mit der
Höhe extrem schnell fallen kann. Deshalb genügend Kleidung für die Babys mitnehmen.
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Wie
man mit Kindern am besten wandert
- Kleine Kinder können auf Wanderungen
in Tragetüchern oder Babytragen mitgenommen werden. Sobald sie stabil sitzen
können, empfiehlt sich eine Rückentrage. Um den Kleinen
Kindern den Spaß am Abenteuer Berg nicht zu verderben, sollte man
nicht länger als zwei Stunden unterwegs sein und immer wieder Pausen machen, in denen
sich die Kinder frei bewegen können.
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Unterwegs mit Vorschulkindern
- Einem Kind, das
selbst laufen kann, darf man ruhig schon ein wenig mehr zumuten. Allerdings sollte man
immer bedenken, dass Knochenbau und Weichteile noch nicht die Festigkeit des größeren
Kindes aufweisen. Wenn das Kind im Vorschulalter - dem Vorbild der Erwachsenen
entsprechend - seinen" Rucksack mitführen
will, sollte man darauf achten, dass er nicht schwerer als zehn Prozent des
Körpergewichts des Kindes ist.
Man muß sich auch darauf
einstellen, dass Kinder mit ihrer Kraft noch nicht sparsam umzugehen gelernt haben. Sie
verausgaben sich schneller als Erwachsene und werden dadurch eher müde. Wenn man häufig
Pausen einlegt, wird man besonders im Gebirge jedoch feststellen, wie schnell sich Kinder
wieder erholen und spielerisch weitermachen.
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Wie lange soll man mit Kindern unterwegs sein?
- Als Faustregel
gilt, daß Kinder in den Bergen nie überanstrengt werden sollten. Sobald sie Müdigkeit zu
erkennen geben, sollte man sie nicht zum Weitergehen überreden. Wenn man im
Kleinkinderalter nicht länger als zwei Stunden unterwegs sein sollte, empfiehlt es sich
bei größeren Kindern höchstens vier Stunden einzuplanen. Schulkinder können länger
belastet werden, Tagestouren sind für sie durchaus möglich.
Das Wetter
spielt in den Bergen eine wichtige Rolle
- Natürlich muß
man bei Regen und trübem Wetter nicht Daheim bleiben, aber wer mit Kindern bei schlechtem
Wetter unterwegs ist, sollte bedenken, dass die Unbilden der Natur höhere Anforderungen
an Ausrüstung und Kraft stellen. Neben der tatsächlichen Gefahr, z. B. bei einem
Gewitter, ist bei Kindern auch das subjektive Angstempfinden in den Bergen zu beachten.
Wichtig ist, dass die Kleidung nicht durchgeschwitzt und nicht durchnäßt ist, da sich
Kinder sehr schnell erkälten können.
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Wie man sich ausrüstet, so wandert man
- Stabile Stöcke sind empfehlenswert, wenn ein Kind am Rücken getragen wird, auch bei
Bandscheiben- und Kniegelenkserkrankungen sind Stöcke empfehlenswert
- Das wichtigste
Utensil der Bergwanderung ist der Schuh. Kinderschuhe sollten nicht
zu klein, ab auch nicht zu groß sein. Der Knöchel muß unbedingt abgestützt werden, die
Sohle rutschfest sein. Im Fachhandel gibt es auch für Kinder Bergstiefel.
- Der Rucksack der Eltern sollte möglichst Taschen haben, die von außen schnell
zugänglich sind, so kommt man rasch an Trinkflaschen, Spielzeug oder Mütze.
- Unbedingt
Regenschutz für alle mitnehmen!
- Die Sonne ist
in den Bergen kräftiger als im Tal, Sonnenschutz ist extrem wichtig. Besonders
empfindlich sind Kindergesichter.
- Neben dem
Proviant auch Trinkflaschen - für jeden einen Liter Flüssigkeit - mitnehmen.
- Einfach
einzupacken und manchmal eine große Hilfe: Nüsse, Müsliriegel oder Trockenobst.
- In die Notfallapotheke gehören Wundsalbe, Pflaster, ein Mittel gegen Mückenstiche, eine
Pinzette, Mullbinden und eine Rettungsfolie.
- Ein Taschenmesser oder ein Tool sollte im Gepäck
ebenso dabei sein, wie ein Handy für den Notfall. Für Kinder gibt es übrigens auch Kindermesser mit speziellen Klingen.
- Wichtig sind,
nicht nur für Kinder trockene Socken zum Wechseln und Ersatzwäsche.
- Wenn mit
älteren Kindern Hüttenwanderungen über mehrere Tage unternommen werden, sollten
Jogginganzüge und Hüttensocken oder -Schuhe mitgenommen werden
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Hunger
und Durst
- Orientieren Sie sich bei Kindern beim
Wandern nicht nach den üblichen Trinkgewohnheiten: Kinder verbrauchen gut die doppelte
Menge Flüssigkeit beim Wandern, in der Regel wenigstens einen Liter bei einer
dreistündigen Wanderung. Nehmen Sie keine süßen Getränke mit, sondern am besten
Früchtetee, der den Durst löscht.
- Mit dem Essen sollte man während der
Wanderung sparsam umgehen, am besten Obst, Nüsse, Fruchtschnitten oder eine Käsestulle
sind angemessen. Die Hauptmahlzeit sollte man abends zu sich nehmen. Wer mit Kleinkindern
auf Hütten geht, muß die Nahrung selbst mitbringen, für schulpflichtige Kinder bieten
die Hüttenwirte sicherlich eine große Auswahl an Speisen an.
- Egal ob bei herkömmlichen Hütten
oder bei Selbstversorgerhütten, der Müll ist heute ein Thema. Die Entsorgung von Windeln
ist auf 2000 Metern oder darüber ein größeres Problem als in der Ebene. Der Müll muß
wieder ins Tal geschafft werden, also gebietet es der Anstand vor der Natur genauso wie
die eigene Bequemlichkeit, möglichst wenig Verpackung hochzuschleppen, um wenig Müll ins
Tal bringen zu müssen.
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| Planung
für die Bergtour Wer
mit Kindern im Gebirge unterwegs ist, sollte die Routen besonders sorgfältig planen.
- Sind die Wege für Kinder in diesem
Alter geeignet?
- Gibt es im Notfall Hütten, um
unterzukommen?
- Ist der Wanderweg nur so lang, dass
man mit Kindern auch wieder bequem zurückkommt?
- Absturzgefährdetes oder
steinschlaggefährdetes Gelände sollte ebenso gemieden werden wie Eis oder Schnee.
Vorsicht bei Nässe auf bewachsenen Steinen! Rutschgefahr!
- Und noch eine wichtige Regel: Die
Kinder nur im sicheren Gelände vorauslaufen lassen, bei Gefahr an die Hand nehmen,
besonders bei Nebel zusammen bleiben
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Tips
für Hüttenwanderungen
- die Anleitung "mit Kindern auf
Hütten" erhalten Sie beim Deutschen Alpenverein e.V. Von-Kahr-Straße
2-4 80997 München, Tel.
089-140030
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